Kreisstraße zwischen Seefeld und Tüchen wird saniert

01.08.2017

am 3. August ist Baustart

Am Donnerstag, 3. August, beginnt der stufenweise Ausbau der Kreisstraße 7054  zwischen Seefeld und Tüchen, die ehemalige Landesstraße 146. Offizieller Baustart ist um 10.30 Uhr in Klein Woltersdorf.

Anfang 2016 entstand in Zusammenarbeit mit den Kommunen Pritzwalk und Groß Pankow die Idee der Umstufung der L 146 zur Kreisstraße sowie der zeitgleichen Abstufung von Kreisstraßen in der Region.

Dem folgte ein teilweiser zäher Prozess mit dem Landesbetrieb Straßenwesen über die Höhe der Einstandspflicht sowie möglicher Ausbauvarianten.

Anfang 2017 waren alle Details der Umstufung geklärt und Umstufungsvereinbarungen mit dem Landesbetrieb Straßenwesen und den beteiligten Kommunen Pritzwalk und Groß Pankow wurden abgeschlossen.

Zum 1. April 2017 erfolgte die Umstufung der L 146 zwischen B 103 und B 107 mit einer Gesamtlänge von 15,5 km zur Kreisstraße; gleichzeitig wurden die Kreisstraßen:

- K 7013                                Mesendorf – Kuhsdorf

- K 7027                                Kuhbier – Groß Langerwisch

- K 7051                                Buchholz – Gärtnerei Seefeld

zu Gemeindestraßen der Stadt Pritzwalk bzw. der Gemeinde Groß Pankow/Prignitz umgestuft.


Für den Ausbau der Straße hat der Landkreis eine 90-prozentige Förderung für die Umstufung von Landesstraßen erhalten; der Eigenanteil wird über die vom Landesbetrieb Straßenwesen gezahlte Einstandspflicht abgedeckt.


Im Zeitraum von 2017 bis 2019 wird der Landkreis die bisher nicht ausgebauten 14 km der ehemaligen L 146 ertüchtigen, die Ortsdurchfahrt Kehrberg ist bereits grundhaft saniert worden.

Für den Ausbau wird der Landkreis ca. 6,5 Mio. € für den Straßenbau und die Kommunen Pritzwalk und Groß Pankow ca. 1 Mio. € für Nebenanlagen (Gehwege, Zufahrten, etc.) aufwenden.


Noch in diesem Jahr ist vorgesehen, durch die Firma Eurovia VBU, Niederlassung Lindow, die freie Strecke von Seefeld nach Klein Woltersdorf sowie die Ortsdurchfahrt Klein Woltersorf auszubauen.

Planerisch wird die Maßnahme durch das Ingenieurbüro Jürgen Hinze, Pritzwalk, und dem Ingenieurbüro Strauch & Partner, Heiligengrabe begleitet.

© Landkreis Prignitz 


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