Gelebter Schulterschluss

07.05.2019

Kooperation zwischen Prignitz und Ludwigslust-Parchim soll weiter fortgesetzt werden

Mit den zuständigen Fachbereichen trafen sich die Landräte aus der Prignitz sowie Ludwigslust-Parchim, um die Zusammenarbeit bei der Bewältigung von Gefahrensituationen wie hier an der A14 weiter auszubauen:  Torsten Uhe, Jessica Markmann, Marcus Bethmann und Stefan Steinberg (v. l.). Foto: Landkreis Prignitzzoom

Die gute Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinweg soll weiter fortgesetzt werden. Darin stimmten die beiden Landräte Stefan Sternberg aus Ludwigslust-Parchim und Torsten Uhe aus der Prignitz nach ihrem Treffen am vergangenen Montag an der Autobahn A14 zwischen Grabow und Groß Warnow überein. Auf dem Parkplatz Meynbach West setzten sie bewusst ein Zeichen, dass die Abstimmung wie im Brand- und Katastrophenschutz selbst über Ländergrenzen hinweg gut funktionieren kann und muss. Dazu waren auch die Verantwortlichen der zuständigen Fachbereiche mit vor Ort. Es sei wichtig, sich frühzeitig auszutauschen und die Gefahrensituationen gemeinsam zu meistern, betonten beide Landräte. Hier werde der Schulterschluss bereits gelebt, unterstrich Sternberg. Die Kooperation auf Kreisebene sei bereits viel weiter als auf Landesebene, führte er weiter aus.

„Gefahren machen an Zuständigkeitsgrenzen nicht Halt“, betonte Uhe. Er führte die Hochwasser der Elbe oder den Wandbrand an der A 14 im vergangenen Jahr an. Darüber hinaus hätte sich die Zusammenarbeit auf weiteren Gebieten bereits bewährt. Uhe erinnerte an die gemeinsame Aufführung von Carmina Burana in Parchim und Meyenburg durch die beiden Musikschulen der benachbarten Kreise im letzten Sommer.

Für Marcus Bethmann, Leiter des Sachbereiches Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Prignitz, war das Arbeitstreffen insofern eine Bereicherung, als dass man die „Gesichter hinter den Telefonen oder Email-Adressen“ auffrischen konnte. Auf Mecklenburger Seite ist das für ihn Jessica Markmann.  Der Leiter des Prignitzer Eigenbetriebes Rettungsdienst René Glaeser traf auf sein Pendant Günter Kremer.

Eingeladen war auch Holger Behrmann, A14- Projektleiter der Deges. Er informierte über den aktuellen Arbeitstand zum Weiterbau der „Halbautobahn“. 12,8 von insgesamt 32 Kilometern Autobahn auf Brandenburger Seite sind bereits realisiert. 17,8 Kilometer zwischen Karstädt und Wittenberge befinden sich im Planfeststellungsverfahren. Im nächsten Jahr könnte der Planfeststellungsbeschluss vorliegen,  meinte Behrmann. „Wir brauchen dingend die A14“, mahnte Landrat Torsten Uhe an.

Arbeitstreffen an der Autobahn A14. Foto: Landkreis Prignitz

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