Wachsam sein

08.05.2019

Gedenken zum Tag der Befreiung in Perleberg

Am Mahnmal auf der Kriegsgräberstätte am Grahlplatz in Perleberg legten Christian Müller und Dr. Sabine Kramer (vorn) einen Kranz mit der Aufschrift „Nie wieder Krieg!“ nieder. Foto: Landkreis Prignitzzoom

Mit einer Schweigeminute gedachten Bürgerinnen und Bürger von Perleberg der Gefallenen des II. Weltkrieges und der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. „Es sei nicht selbstverständlich, den 8. Mai als Tag der Befreiung zu begehen“, sagte Bürgermeisterin Annett Jura an der Kriegsgräberstätte am Grahlplatz vor den Versammelten, darunter viele Jugendliche sowie russische Freunde und Gäste. 

Die Gräueltaten der NS-Diktatur dürften nicht verharmlost oder geleugnet werden, so Jura. „Das darf sich niemals wiederholen“, mahnte sie eindringlich. Daran zu erinnern, sei immer wieder wichtig angesichts der gefährlichen rechtspopulistischen Strömungen in ganz Europa.

Das Erinnern an die verheerenden Ereignisse des II. Weltkrieges dürfe nicht nachlassen. Mit Blick auf die bevorstehende Europawahl am 26. Mai forderte sie, wachsam zu sein und die Programme der Parteien genau zu hinterfragen.

Viele Perleberger hatten Blumen für die einzelnen Grabstellen gefallener russischer Soldaten mitgebracht. Christian Müller und Dr. Sabine Kramer von der Kreisverwaltung Prignitz legten einen Kranz für die Opfer von Krieg und Gewalt am Mahnmal in der Mitte der Kriegsgräberstätte nieder.

© Landkreis Prignitz 


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