„Kleiner Medicus“ für 66 Kinder

30.08.2019

Kreiskrankenhaus investierte 2,75 Millionen Euro für neue Kita

Aufgeregt: Die vierjährige Makka (l.) und die fünfjährige Hajnalka durften das Band zur Einweihung des Montessori Kinderhauses „Kleiner Medicus“ in Perleberg durchtrennen. Foto. Landkreis Prignitzzoom

Nach einjähriger Bauzeit wurde am Freitag das Montessori-Kinderhaus „Kleiner Medicus“ in der Dobberziner Straße in Perleberg eingeweiht. Bauherr ist das Kreiskrankenhaus Prignitz, Betreiber ist die Integrative Bildungsstätten GmbH (IBis)  mit weitreichenden Erfahrungen als Träger von Kindereinrichtungen und Schulen. „Wir reden nicht nur von Familienfreundlichkeit, wir setzen sie auch um“, begrüßte Karsten Krüger, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Kreiskrankenhaus Prignitz, die vielen Gäste zur kleinen Einweihungsfeier. Viele Eltern mit ihren Sprösslingen waren gekommen, die am Montag schon die neue Einrichtung besuchen werden. Das neue, großräumige Kinderhaus ist für 66 Plätze ausgelegt. Insgesamt investierte das Kreiskrankenhaus dafür 2,75 Millionen Euro, darunter Bundesmittel in Höhe von 860 000 Euro. Für viele junge Kolleginnen des Kreiskrankenhauses, die vielleicht eine Familie gründen wollen, ergeben sich somit komfortable Betreuungsmöglichkeiten gleich neben ihrer Arbeitsstätte. Aber auch andere Unternehmen und Behörden in der Umgebung wie Kreisverwaltung und Polizei werden von ihrer Standortnähe profitieren.

Landrat Torsten Uhe bezeichnete den Neubau der Kita als mutige Entscheidung des Kreiskrankenhauses. Seit 2003 mit der Fertigstellung des Krankenhauses seien rund 41 Millionen Euro Eigenmittel für die medizinische und pflegerische Versorgung der Menschen an verschiedenen Standorten des Kreises geflossen. Des verdeutliche, wie gut eine öffentlich geführte Krankenhausgesellschaft ihren Versorgungsauftrag wahrnehme. Uhe appellierte an Bund und Land, dass der ländliche Raum im Fokus ihrer Politik bleiben muss. Die jüngst von der Bertelsmann-Stiftung vorgeschlagene Halbierung der Anzahl der Krankenhäuser in Deutschland, sei der verkehrte Weg, betonte Uhe. Wie auch der Bundesgesundheitsminister kürzlich bemerkte, seien Krankenhäuser ebenso für die Prignitz ein Stück Heimat, Geborgenheit und Sicherheit. Kinder sind unsere Zukunft, die Daseinsfürsorge müsse auch weiterhin gegeben sein, betonte der Landrat.

© Landkreis Prignitz 


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