Maßgeschneiderte Lösungen für Brandschutzanlagen

17.08.2021

Landrat Uhe besuchte MV Pipe Technologies in Wittenberge

Werksleiter René Löffler stellte Landrat Torsten Uhe, Uwe Büttner, Wirtschaftsfördergesellschaft,  Gotthard Poorten, Stadtverwaltung Wittenberge, im Beisein von Geschäftsführer Mike Terlinden (von rechts) den hochmodernen Produktionsprozess bei MV Pipe Technologies vor. Foto: Landkreis Prignitzzoom

Landrat Torsten Uhe besuchte in der vergangenen Woche in Wittenberge MV Pipe Technologies - weltweit eines der modernsten Werke für Technologien und Verfahren in der Brandschutztechnik. Begrüßt wurde er von Mike Terlinden, Geschäftsführer der Minimax GmbH, zu der das Wittenberger Werk gehört.

Minimax zählt zu den weltweit führenden Marken im Brandschutz und entwickelt vom Feuerlöscher über Sprinkleranlagen bis hin zu Hochleistungs-Löschturbinen maßgeschneiderte Brandschutzlösungen und Produkte. Hauptsitz der Unternehmensgruppe ist in Bad Oldesloe. Sie unterhält mehrere eigene Forschungs-, Entwicklungs- und Fertigungsstätten, informierte Terlinden. Uhe zeigte sich stark beeindruckt und knüpfte den Bogen gleich zu den Feuerwehren im Landkreis, die sich ehrenamtlich dem Brandschutz verschrieben haben. „Ließe sich da nicht etwas arrangieren?“, fragte er. „Warum nicht“, entgegnete Terlinden, und dachte dabei an Vorführübungen, die sehr eindrucksvoll und inhaltsreich seien.

MV Pipe Technologies produziert seit vier Jahren im Gewerbegebiet Nord in Wittenberge. Aktuell beschäftigt das Werk 120 Mitarbeiter und 2 Auszubildende. Bei MV Pipe Technologies entstehen unter Einsatz modernster Schweißverfahren aus einfachen Stahlrohren maßgeschneiderte Verteiler- und Strangrohre für Brandschutzanlagen. Um die Rohre gegen äußere Einflüsse und Korrosion zu schützen und ihnen die gewünschte Farbe zu geben, werden neueste, selbst entwickelte Verfahren zur Oberflächenbehandlung angewendet. Zu den Kunden gehören Unternehmen aus der Industrie, Logistik, aus dem Handel, der Infrastruktur sowie dem Bereich Energie.

Bei einem Rundgang erklärte Werksleiter René Löffler den vollautomatischen Produktionsprozess. Die Jahreskapazität liegt bei 15.000 Tonnen. Trotz Corona hat sich die Auftragslage gut entwickelt, berichtet er. „Wir wollen weiter wachsen!“, sagt Terlinden. Aber fehlende Fachkräfte seien ein Risiko für die Weiterentwicklung, fügt er hinzu. Gesucht werden Mechatroniker, Schweißer, Elektriker und Instandhaltungsmechaniker. MV Pipe ist dabei, eine neue Lehrwerkstatt aufzubauen, um den Betrieb für junge Leute noch attraktiver zu machen. Als international aufgestellter Konzern biete Minimax vielfältige Karrierechancen, die durchaus in Wittenberge beginnen und in den USA oder China fortgesetzt werden könnten, denkt Terlinden laut nach.

Uhe kennt die Probleme der Fachkräfte- und Nachwuchsgewinnung. Auch deshalb besucht er regelmäßig Unternehmen des Kreises, um Netzwerke zu vertiefen oder neue Kontakte herzustellen. Ebenso ist die A 14 ein wichtiges Thema für MV Pipe Technologies. An der Autobahn führt kein Weg vorbei, nimmt er auch aus diesem hochmodernen Werk mit.

© Landkreis Prignitz 


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