Smart Surfer – Digitale Lernplattform für die Generation 50plus geht an den Start

04.11.2021

Das medienpädagogische Bildungskonzept Smart Surfer der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz leistet seit zehn Jahren wertvolle Hilfestellung.

Durch die Coronapandemie sind viele Bereiche des Lebens digitaler geworden: Die Kommunikation mit Familienmitgliedern, das Arbeiten aus dem Homeoffice, selbst der Theater- oder Museumsbesuch fand digital statt. Nur, wer über das erforderliche Wissen und die notwendigen Fähigkeiten verfügt, kann mit der digitalen Welt und den gesellschaftlichen Entwicklungen Schritt halten. Ab sofort sind die Lerninhalte zusätzlich auf einer interaktiven Lernplattform unter www.smart-surfer.net verfügbar. Das Verbraucherschutzministerium beteiligt sich an dem Projekt mit 10.000 Euro und hat zusätzlich eine neue Broschüre „Sichere Kommunikation im Netz“ veröffentlicht.

Die Plattform stellt in neun Modulen Informationen bereit, zu Oberthemen wie Kommunikation im Netz, Datenschutz oder Soziale Medien. Bis Ende des Jahres wird das Angebot um ein Modul zur digitalen Nachhaltigkeit ergänzt.

„Digitale Anwendungen haben gerade Älteren geholfen, um in der kontaktarmen Zeit leichter zu kommunizieren oder einzukaufen. Auch wenn die Digitalisierung nicht die Lösung für alles sein kann, wird sie unser Leben weiter verändern. Wichtig ist dabei, dass niemand zurückgelassen wird. Ich bin deshalb sehr froh um das länderübergreifende Projekt Smart Surfer mit dem das E-Learning ortsunabhängig, einfach und mit Freude möglich ist“, so Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher beim heutigen digitalen Startschuss gemeinsam mit den anderen fördernden Bundesländern.

Neue Lernplattform

Auf der neuen Lernplattform können Interessierte sich über Smart Surfer-Themen wie Einkaufen, Unterhaltung, Kommunikation oder Datenschutz im Netz informieren. Außerdem bietet die Plattform erstmalig die Möglichkeit, die Inhalte des Moduls „Einkaufen im Netz“ interaktiv als E-Learning-Einheit kennenzulernen.

In gut 20 Minuten klicken sich Nutzer*innen durch die Einheit “Einkaufen im Netz“ und lernen, wie ein sicherer Shop aussieht, auf welche Zertifikate sie sich verlassen können, welche Zahlungsmethoden empfehlenswert sind und vieles mehr. Auf diese Art kann Neues leicht erlernt werden und Lernen Spaß machen. Wer will, kann danach das nächste Browser-Fenster öffnen und das neue Wissen gleich beim Online-Shoppen in der Praxis anwenden.

Die Plattform ist barrierefrei. Sie ist intuitiv nutzbar, leicht navigierbar, kontrastreich gestaltet und auch gut auf mobilen Endgeräten nutzbar.

Neue Broschüre

Im Rahmen des Projekts Smart Surfer hat das Verbraucherschutzministerium eine neue Broschüre zur sicheren Kommunikation im Netz veröffentlicht. Auf dreißig Seiten gibt es konkrete Antworten auf Fragen zu Kommunikationsmöglichkeiten im Netz, zum Erkennen von Fake News oder wie digitaler Stress vermieden werden kann. Die Broschüre kann auf der Internetseite des Verbraucherschutzministerium kostenfrei bestellt oder heruntergeladen werden.

Verbraucherzentrale Brandenburg bietet Schulungen für Multiplikator*innen

Auch die Verbraucherzentrale Brandenburg beteiligt sich mit dem eigenen Projekt „Smart Surfen – Mehr Teilhabe durch digitalen Verbraucherschutz“ und bietet ab November vom Verbraucherschutzministerium geförderte kostenlose Schulungsangebote für Multiplikator*innen. Haupt- und ehrenamtlich Engagierte in der Senior*innenarbeit und Erwachsenenbildung erhalten in Online-Schulungen fachliche und methodische Unterstützung, um ältere Menschen fit für die digitale Welt zu machen. Anmeldungen sind unter www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/smartsurfen möglich.

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg

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