Wettbewerb gestartet: "Klimaaktive Kommunen 2022" gesucht!

13.01.2022

Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. März 2022.

Der Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2022" ist gestartet. Das Bundesumweltministerium und das Deutsche Institut für Urbanistik rufen Städte, Landkreise und Gemeinden auf, sich mit erfolgreich realisierten, wirkungsvollen und innovativen Klimaschutzprojekten zu beteiligen. Kooperationspartner des Bundeswettbewerbs sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. 

Auf die Gewinner wartet ein Preisgeld von je 25.000 Euro für weitere Klimaschutzaktivitäten. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. März 2022. Bewerbungen sind in den Kategorien "Ressourcen- und Energieeffizienz", "Klimagerechte Mobilität", "Klimafreundliche Verwaltung" sowie im Rahmen des Sonderpreises zum Thema "Klimaschutz und Naturschutz" möglich.

 

Die Wettbewerbskategorien 2022

 

Kategorie 1: Ressourcen- und Energieeffizienz

 

Vorbildliche Maßnahmen zur Minderung des Ressourcen- bzw. Energieverbrauchs in Kommunen. Gefragt sind z. B. Projekte in den Bereichen Stadtplanung und -entwicklung, Infrastruktur oder intelligente Vernetzung sowie in der Abfall- und Abwasserwirtschaft, in Industrie- und Gewerbegebieten sowie zur Sektorenkopplung. Ausdrücklich erwünscht sind auch digitale Lösungen.

 

Kategorie 2: Klimagerechte Mobilität

 

Integrierte kommunale Projekte, die sowohl den Umweltverbund – ÖPNV, Fahrrad und Fußverkehr – fördern als auch die Nutzung von motorisierten Fahrzeugen verringern, um zur Verkehrswende beizutragen. Ebenso gefragt ist die Förderung von klimafreundlichen Antriebstechniken. Gesucht werden z. B. Maßnahmen zur Förderung von Fahrrad- und Fußverkehr sowie des ÖPNV in der Kommune oder in einzelnen Quartieren, Projekte zur klimafreundlichen Mobilität im ländlichen Raum, zum Mobilitäts- und Parkraummanagement oder Carsharing.

 

Kategorie 3: Klimafreundliche Verwaltung

 

Strategien und umfassende Maßnahmenbündel, die zur Minderung von Treibhausgasen in der Kommunalverwaltung führen. Gefordert sind ganzheitliche, systematische Ansätze, die sich durch verschiedene Klimaschutzmaßnahmen vom Gebäudeenergiebereich über das Mobilitätsmanagement und die Beschaffung bis hin zur Motivation bzw. Beteiligung der Mitarbeiter*innen auszeichnen.

 

Sonderpreis: Klimaschutz und Naturschutz

 

Projekte, die kommunalen Klimaschutz und Naturschutz erfolgreich miteinander verknüpfen. Gesucht werden Maßnahmen, die potenzielle Konflikte zwischen Klimaschutz und Naturschutz erfolgreich gelöst haben, oder solche, die zum Schutz oder zur Wiederherstellung von lokalen Ökosystemen beitragen. Letztere können auch Artenschutz und Biodiversität fördern oder als natürliche Treibhausgas-Senken dienen, wie zum Beispiel Flussauen, Grünflächen, Wälder oder Moore.

 

Die Jury – bestehend aus Vertreter*innen des Bundesumweltministeriums, Umweltbundesamts, Deutschen Städtetags, Deutschen Landkreistags und Deutschen Städte- und Gemeindebunds – wird aus allen eingegangenen Bewerbungen insgesamt zehn gleichrangige Gewinner auswählen: je drei in den Kategorien eins bis drei und einen für den Sonderpreis.

 

Die siegreichen Kommunen werden auf der nächsten Kommunalen Klimakonferenz, voraussichtlich im November 2022, öffentlich bekannt gegeben und ausgezeichnet. Neben dem Preisgeld erhalten die Gewinner Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit: Ihre Projekte werden mit Kurzfilmen, Factsheets und einer breiten Pressearbeit bekannt gemacht.

 

Weitere Infos, Antworten auf FAQs sowie die Bewerbungsunterlagen finden Sie unter www.klimaschutz.de/wettbewerb2022 .

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