Unterstützung aus der Prignitz

20.06.2022

Prignitzer Kameradinnen und Kameraden zur Waldbrandbekämpfung nach Frohnsdorf beordert

Nach dem Feuer: Volker Lehmann, stellvertretender Kreisbrandmeister, zeigt die verbrannten Flächen, unter denen Glutnester stecken können. Foto: Landkreis Prignitz zoom

Zur Waldbrandbekämpfung ist Montagfrüh um 5.30 Uhr eine Brandschutzeinheit des Landkreises Prignitz auf Anforderung des Innenministeriums nach Frohnsdorf im Landkreis Potsdam Mittelmark beordert worden. Seit Freitag ist hier ein Großbrand ausgebrochen, der am Sonntag zur Evakuierung der Anwohner in drei betroffenen Ortsteilen  führte. Der Landrat hatte Katastrophenalarm ausgelöst.  

Nach 250 Kilometern Anfahrt trafen gegen 9 Uhr die Prignitzer Brandschutzeinheit sowie die Katastrophenschutzeinheit des DRK  Prignitz mit insgesamt 114 Einsatzkräften in Frohnsdorf ein. Ihre Aufgabe bestand darin, die verkohlten Waldflächen auf Brandnester zu überwachen. Die DRK-Einheit sicherte Verpflegungsaufgaben ab. Insgesamt hat es in dieser Waldregion auf etwa 127 Hektar Fläche gebrannt.  Wie der Leiter des Brand- und Katastrophenschutzes des Landkreises Prignitz Marcus Bethmann informierte, hat der gewitterartige Regen am Vormittag gute Dienste geleistet. Im Laufe des Tages mussten keine Löscharbeiten durchgeführt werden. Der Einsatz beschränkte sich auf Kontrolltätigkeiten.

Nach der Auswertung von Luftaufnahmen, werden um 18 Uhr die Lage und das weitere Vorgehen neu bewertet.

Der Einsatz der Brandschutzeinheit des Landkreises Prignitz ist auf 24 Stunden ausgelegt, das heißt, spätestens Dienstag früh erfolgt die Rückführung. Die Brandschutzeinheit rekrutiert sich aus den freiwilligen Feuerwehren des gesamten Landkreises Prignitz.

Die Prignitzer Kameradinnen und Kameraden waren bereits 2018 zur Waldbrandbekämpfung in Frohnsdorf im Einsatz.

Die Prignitzer Brandschutzeinheit und die Katastrophenschutzeinheit des DRK fuhren mit 114 Kräften ins Einsatzgebiet nach Potsdam-Mittelmark. Foto: Landkreis Prignitz

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