Codierung und kDNA-Kennzeichnung von ASP-Schutztoren und Equipment

08.07.2022

Landkreis Prignitz setzt auf neue Präventionsmaßnahmen hinsichtlich Diebstahl

Peter Habedank (r.) und Thomas Hain erläutern noch einmal die Wichtigkeit der installierten ASP-Schutztore und die schwerwiegenden Folgen ihrer Entwendung (Landkreis Prignitz, M. Meier-Donau) zoom

In einem Waldstück bei Muggerkuhl (Amt Putlitz-Berge) erklärten heute Kriminalhauptkommissar Peter Habedank, von der Polizeiinspektion Perleberg und dort zuständig für den Bereich Prävention sowie Thomas Hain, hauptverantwortlich für den Bau der ASP-Schutzzäune in der Prignitz und zuständig für die Organisation der Fallwildsuche mit Hundestaffeln gemeinsam die neuen Sicherheitsmaßnahmen in der Region, hinsichtlich Diebstahl von ASP-Schutztoren, Material und auch technischem Equipment, wie beispielsweise Wildtierkameras.

Kriminalhauptkommissar Peter Habedank nimmt die mechanische Codierung eines Tores vor (Landkreis Prignitz, M. Meier-Donau)zoom

Dazu setzt der Landkreis Prignitz zusammen mit der Polizei, neben der mechanischen Codierung mittels 15-stelligem Code, seit einiger Zeit nun auch auf künstliche DNA, kurz kDNA. Dieses Prinzip ist nicht neu und kann u.a. in Form von DNA-Sprays auf die jeweiligen Gegenstände an mehreren Stellen aufgebracht werden. „Diese Sprays bieten einen hohen zusätzlichen Schutz. Denn sie haben den enormen Vorteil, dass sie auch sehr hohen Temperaturen und anderen radikalen Entfernungsversuchen Stand halten können“, führt Kriminalhauptkommissar Habedank aus. „Sie stellen also für uns ein adäquates Mittel zur Eigentumssicherung und zur besseren Rückverfolgbarkeit im Entwendungsfall dar. Denn die im Spray enthaltenen Mikropunkte (kDNA), können im Bedarfsfall mit UV-Licht durch die Polizei sichtbar gemacht und mit entsprechender Technik ausgelesen werden. Selbst nach massiver Zerstörung u.a. durch Zerkleinern des Materials, lässt sich der Eigentumsinhaber problemlos ermitteln“, so Habedank weiter. Gründe für die erweiterten Schutzmaßnahmen waren mehrere Entwendungen, von teilweise sogar zweiflügligen Schutztoren in der Vergangenheit.

© Landkreis Prignitz 


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