16.07.2026
Der Landkreis Prignitz unterstützt gemeinsam mit den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin und Havelland sowie der Landeshauptstadt Potsdam die Brandbekämpfung im Müritz-Nationalpark.
Das brandenburgische Innenministerium hatte am Mittwoch, 15. Juli 2026, um 12.53 Uhr an alle Landkreise und kreisfreien Städten ein Hilfeleistungsersuchen aus Mecklenburg-Vorpommern weitergeleitet, ob für die Brandbekämpfung insgesamt 200 Kreisregner bereitgestellt werden können. Der Landkreis Prignitz kann allein 30 Kreisregner beisteuern, und auch die Landkreise Ostprignitz-Ruppin und Havelland sowe die Stadt Potsdam können liefern. Um 20.11 Uhr kam am Mittwoch dann die Bestätigung für den Hilfseinsatz.
Prignitzer Einsatzkräfte haben die Hilfslieferung dann für alle beteiligten Gebietskörperschaften zum Waldbrandeinsatz gebracht. Dazu traf man sich am heutigen Donnerstag, 16. Juli 2026, um 7 Uhr in Wildberg (in der Nähe von Neuruppin), um die Hilfsfracht gemeinsam zu verladen. Zwei Kollegen vom Sachbereich Brand- und Katastrophenschutz brachten die Kreisregner dann zunächst nach Dalmsdorf in den Bereitstellungsraum für die Bekämpfung des Großfeuers. Mittlerweile sind die Gerätschaften schon in den Einsatzraum gebracht worden, wo die Prignitzer Kollegen beim Aufbau helfen.
Die Kreisregner können bis 800 Liter Wasser pro Minute versprühen. Sie werden in der Regel in Reihe geschaltet, und ihre Wirkungsbereiche überlappen sich, so dass das beregnete Gebiet in Gänze bewässert wird. Ein Vorteil von Kreisregnern ist es, dass sie laufen können, ohne dass ständig Personal dabei sein muss. Eingesetzt werden sie so lange, wie es eben nötig ist.
Das Feuer im Müritz-Nationalpark hatte sich zuletzt auf einer Fläche von etwa 300 Hektar ausgeweitet. Erschwert werden die Löscharbeiten durch Munitionsbelastung in dem Gebiet, was einen Sicherheitsabstand von 1000 Metern erforderlich macht.
© Landkreis Prignitz
